Zen-Buddhismus

Zen gehört zur Mahayana-Richtung des Buddhismus, in der die Übung auf das Wohl aller fühlenden Wesen ausgerichtet ist. Im Zuge der Ausbreitung des Buddhismus nach Osten paarte sich die mystische philosophische Stärke der indischen Lehre mit der bodenständigen Lebenstüchtigkeit der Chinesen. Daraus entstand eine besondere Form, das Zen, dessen prägnantester Vertreter Meister Rinzai (gest. 866) war.

Durch seine Ausbreitung von China nach Japan erfuhr der Zen-Buddhismus eine Ergänzung durch die landestypische Kultur und Ethik.

Zen beruht auf den “drei Pfeilern” Meditation, ethische Regeln und Weisheit (Erkenntnis der Wirklichkeit). Es zeichnet sich aus durch Bodenständigkeit, Einfachheit und die Konzentration auf das Wesentliche.

 

 

 

Zen-Glossar

Taku
Mittels der massiven Holzklötzchen geben der Leiter der Übung (Jiki-Jitsu) und der Teegeber einander und den anderen Übenden Signale für den Ablauf der Handlungen.

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